FFII - Gleiche Chance für jede freie Software

  Die Idee, dass ALLE Software-Firmen die ernsthafte Chance erhalten, mit ihren neuen Innovationen im Open Source- und Freie Software-Bereich zu punkten, ungeachtet ihrer Marktposition im hart umkämpften IT-Markt, ist der Grundgedanke des Förderverein für eine Freie Informationelle Infrastruktur (kurz FFII).

Der deutsche gemeinnützige Verein und NGO mit Hauptsitz in München (in Brüssel und Berlin existieren außerdem zwei Regionalbüros), der von diversen Unternehmen und Entwicklern unterstützt und gefördert wird, verfügt derzeit über eine Unterstützerbasis von über 850 Mitgliedern und über 100.000 Personen und wird vom deutschen Sinologen und Software-Entwickler Hartmut Pilch geleitet. Insgesamt werden außerdem rund 3500 Unternehmen bezüglich der Eigentumsrechte im Bereich der Datenverarbeitung vertreten.

Die breite Hilfs-Basis wird durch die offene Kommunikation über allgemeine Mailinglisten erreicht, durch die die Mitglieder informiert werden, sowie durch die freie Teilnahmestruktur des Pojekts und der Arbeitsgruppen.

Das erklärte Ziel, Software patentfrei zu halten, um weiterhin eine breite Volksbildung ohne kommerziellen Hintergedanken zu garantieren, war mehrfach durch EU-Richtlinien und Lobbyisten in der EU-Kommision in Gefahr, so dass der FFII bereits im Jahr 2005 mehr als 310.000 Unterschriften dagegen sammelte. Die EU-Richtlinie zur Software-Patentierung wurde schließlich vom EU-Parlament durch relative Mehrheit bzw. durch eine absolute Mehrheit im Fall der zweiten Richtlinie abgelehnt und der FFII setzt sich nach wie vor auf diesem Gebiet ein.

Derzeit hat der FFII weiterhin die Rolle eines Beobachters und Ratgebers zu Themen der informationellen Infrastruktur inne und informiert sowohl Bürger als auch politische und wirtschaftliche Entscheidungsträger über die Wichtigkeit des Fortbestandes freier Software.

Eventuelle Spenden an den Förderverein gehen an https://www.ffii.de/Spenden.

jaki, 30.01.08