Auf dem Weg zum Web 3.0:

Aufgaben und Ziele des W3C Konsortiums

Der „Erfinder des World Wide Web“, Tim Berners-Lee gründete 1994 das World Wide Web Consortium, welches auch mit W3C abgekürzt wird. Ziel des Konsortiums ist die Standardisierung und Entwicklung der im World Wide Web verwendeten Technologien. Auf die Erhebung von Patentgebühren wird seitens des W3C verzichtet, um eine Fragmentierung des Netzes aufgrund inkompatibler Web-Technologien zu vermeiden.

Die Besonderheit des W3C ist, das aus vielen unterschiedlichen Arbeitsgebieten Einzelpersonen und Organisationen Mitglied sind, die herstellerunabhängig gemeinsame Standards entwerfen. Darüber hinaus gibt es einen festen Stamm an Vollzeitmitarbeitern und Experten.

Finanziert wird das Konsortium auf unterschiedliche Weise: Mitgliedsbeiträge stellen die Haupteinnahmequelle dar, die durch Forschungsmittel und öffentliche Gelder ergänzt werden.

Um internationale Anerkennung zu erhalten und Entwickler aus mehreren Ländern in die Entscheidungen mit einzubeziehen, eröffnet das W3C seit 1997 Büros auch ausserhalb der USA. Das Deutsch-Österreichische Büro ist hierbei für alle deutschsprachigen Länder zuständig und unter der Adresse http://www.w3c.de erreichbar.

Das Konsortium hat sieben Ziele für ihre Arbeit genauer definiert:

Universelle Zugangsmöglichkeiten Unabhängig von Sprache, Land, Hard- oder Software sollen Informationen universell abrufbar sein, ob via Handy, Computer oder andere Zugangsgeräte

Semantisches Web Bisher werden Suchen im Web von Menschen in einer für sie verständlichen Sprache durchgeführt. Das semantische Web soll Begriffe dem Computer verständlich machen, so dass er diese austauschen und vergleichen kann. Hierdurch soll das Suchen im Web zukünftig deutlich schneller und zielgerichteter vonstatten gehen.

Vertrauen Derzeit ist das Web nur bedingt interaktiv. Der Begriff des „Surfens“ ist oft gleichbedeutend mit dem reinen Betrachten von Webseiten. Menschen sollen Verantwortung übernehmen für die Inhalte, die sie publizieren. Die vom W3C geförderten Technologien sollen das Vertrauen in eine Veröffentlichung im Web stärken.

Interoperalibität Der Nutzer soll selbst entscheiden: Bisher entwickelten Softwareunternehmen Software und Standards, die mit anderen Programme nicht kompatibel waren bzw. sind. Ziel ist es, unabhängige Formate zu schaffen, bei denen der Nutzer selbst entscheiden kann, welches Programm er zum Betrachten und Bearbeiten nutzen möchte.

Entwicklungsfähigkeit Die Entwicklung des Internet geht mit großen Schritten voran. Entwicklungen von gestern, sind heute teilweise überholt. Die Entwicklung soll vorangetrieben werden, ohne gut funktionierende Strukturen zu zerstören. Die Grundsätze für eine Fortentwicklung lauten Einfachheit, Modularität, Kompatibilität und Erweiterbarkeit

Dezentralisierung Bei zentralen Systemen gibt es eine Stelle, die das System kontrolliert. Nehmen die Anfragen an dieses zentrale Organ zu, kommt es schnell zu Engpässen. Ziel ist es daher, zentrale Einheiten zu dezentralisieren, um einen reibungslosen Datentransfer zu ermöglichen.

Attraktiveres Multimedia An dieser Stelle steht den Endbenutzer im Mittelpunkt. Das Web soll attraktiver werden: Grafik & Ton in überragender Qualität – die notwendigen Standards und Technologien entwickelt vom W3C

Die Aufgaben und Ziele des W3C sind demnach vielfältig, eine gute Organisation unverzichtbar. Beim W3C sind daher grundsätzlich alle Aktivitäten in Gruppen organisiert. Man unterscheidet Arbeitsgruppen (für technische Entwicklungen), Koordinierungsgruppen (bilden eine Kommunikationsbrücke zwischen themenverwandten Bereichen) und Interessengruppen (für allgemeinere Tätigkeiten). Die Gruppen entwickeln die vom W3C herausgegebenen Standards und koordinieren sich mit anderen Standardisierungsgremien.

Dem W3C kommt eine hohe Bedeutung in der Weiterentwicklung des Internets zu. Gemeinsame, offene Standards die von einer internationalen Organisation entwickelt und vorangetrieben werden, verkürzen die Entwicklungszeit enorm. Auch wenn dem W3C zeitweise vorgeworfen wurde Entwicklungen nicht rechtzeitig erkannt zu haben – die Notwendigkeit des W3C hat bislang keiner in Frage gestellt.

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